Franzen Gerber & Westphalen

 

Quartalsbericht

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unseren aktuellen Quartalsbericht als Download zur Verfügung sowie unsere bisherige Markteinschätzung im laufenden Börsenjahr.

 

Ausblick 3. Quartal 2019:

  • Zwar ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in den USA angesichts der Handelsspannungen gestiegen, jedoch wird die Fed ihr Vorgehen von den Konjunkturdaten abhängig machen. Unseres Erachtens wäre eine starke wirtschaftliche Abkühlung nötig, um umfangreiche Zinssenkungen in den USA zurechtfertigen.
  • Die Kommunikationsstrategie der Fed wird in den kommenden Monaten nicht leicht: Auf der einen Seite möchte die Notenbank weiterhin signalisieren, dass sie jederzeit bereit ist, um auf Konjunkturschocks zu reagieren. Auf der anderen Seite könnten Zinssenkungen als Schwäche gegenüber Trump gewertet werden, der dies vehement fordert.
  • Die steigenden Aktienmärkte und gleichzeitig weiter fallenden Zinsen senden verschiedene Signale hinsichtlich der konjunkturellen Verfassung: Während der US-Rentenmarkt das Rezessionsszenario einpreist, deutet die Aktienmarktentwicklung in eine andere Richtung. Unserer Meinung nach sind aber die Aktienmarktaussichten für die kommenden Monate relativ positiv (US-Arbeitsmarkt, erfolgreiche staatliche Interventionen in China, fallende Inflationserwartungen, expansive Geldpolitik der führenden Zentralbanken).

 

Download

 

 

Im Folgenden finden Sie rückblickend eine Zusammenfassung unserer Markteinschätzung. Auf Wunsch lassen wir Ihnen auch gerne ältere Berichte zukommen.

 

Ausblick 2. Quartal 2019:

  • Nach dem massiven Aktienmarkteinbruch im letzten Dezember aufgrund der Besorgnis über eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums sind die maßgeblichen Zentralbanken von einer geldpolitischen Straffung abgerückt.
  • Es wird sich zeigen, ob die moderaten Aussagen der Fed ausgereicht haben, um die Marktbefürchtung über die Wachstumsabschwächung zu zerstreuen, die zu der Veränderung der geldpolitischen Haltung führten. Die Märkte scheinen jedoch von einer geringen Rezessionsgefahr, einer niedrigen Inflation und keinen weiteren Zinserhöhungen auszugehen.
  • Zwar würde eine moderate globale Geldpolitik die Aktienrally unterstützen, jedoch müssten auch die wichtigsten geopolitischen Konflikte gelöst werden. Die Märkte nehmen bereits eine Menge guter Nachrichten vorweg und erwarten vor allem eine Einigung des Handelskonfliktes zwischen den USA und China.

 

Ausblick 1. Quartal 2019:

  • Trotz eines sehr schwankungsintensiven und enttäuschenden Jahres 2018, befinden sich die globalen Aktienmärkte seit 2009 noch im längsten Aufwärtstrend der Geschichte.
  • Die Abflachung der US-Zinskurve im Dezember hat das globale Wirtschaftswachstum in Frage gestellt. Die Gründe für die zurzeit flachere Zinsstrukturkurve sind aber nicht zwangsläufig negativ für Aktien: Dazu zählen moderate Signale der US-Notenbank, niedrigere Ölpreise, eine schwächere Inflation und Deckungskäufe bei Short-Positionen auf Anleihen.
  • Durch die Aktienkurskorrekturen im 4. Quartal 2018 sind auch die Bewertungen wieder deutlich gesunken. Das zukünftige Kurs-Gewinn-Verhältnis von Aktien der Eurozone liegt unter dem langfristigen Durchschnitt. Die absoluten Bewertungen in den USA sind auf dem Durchschnittsniveau zwar nicht so günstig, relativ zu Anleihen aber nach wie vor attraktiv.

 

Ausblick 4. Quartal 2018:

  • Das immer noch solide weltweite Wirtschaftswachstum und die guten bis sehr guten Unternehmensgewinne sind nach wie vor eine Unterstützung für die Aktienmärkte.
  • Allerdings existieren weiterhin einige Risikofaktoren, die immer wieder zu einer erhöhten Schwankungsintensität an den Aktienmärkten führen können. Es ist offensichtlich, dass sich der handelspolitische Kurs der USA durch einen einzigen Tweet von Präsident Donald Trump wieder verschärfen kann.
  • In Europa können die politischen Interessen von Italien zu weiteren Spannungen innerhalb der EU führen. Wegen der Sorge der Haushaltspläne der neuen italienischen Regierung haben sich die Risikoprämien zwischen den Zinsen 10-jähriger italienscher und deutscher Anleihen ausgeweitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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